In meinem Herzen der Clown

Offener Workshop

Der Clown ist ein Meister des Stolperns und des Scheiterns, ein Wesen des Augenblicks, ein Lebensvirtuose, der die ganze Welt verführt zum Spiel.
Ein Kind der Freiheit, das – ohne es zu wissen – Hierarchien auf den Kopf stellt und lustvoll Grenzen überschreitet.
Was uns als lebloses Ding erscheint wird dem Clown Freund zum Spiel.
Er kennt die Verstellung nicht, nur das Da – sein. Und weil er im Herzen eines jeden Menschen wohnt ist er vor allem ein großer Liebender …

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Aber der Clown will nicht beschrieben werden, denn jedes Wort grenzt ihn ein, nimmt ihm etwas von seinem wunderbaren Reichtum. Der Clown wandert umher im Land des allzu menschlichen, er will spielen,  will die grenzenlose Freiheit und lädt uns ein, zu tanzen …
Dieser Workshop richtet sich an all jene, die seine Einladung annehmen möchten: erfahrene oder unerfahrene Spieler.

max. Teilnehmerzahl
15

Mitbringen
Bequeme Kleidung und wer hat: eine rote Nase

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Ort


„Es ist dem Clown gleichgültig, ob er spielt, oder ob du spielst, oder ob die anderen spielen. Der Clown ist nur glücklich, wenn es spielt.“
(Johannes Galli)

Dem Augenblicke sagen verweile doch...

Präsenz und Authentizität im Spiel

Das Ziel eines jeden Darstellenden Künstlers – sei er Schauspieler, Pantomime oder Clown – ist es, durch seine Figur in einen tiefen Kontakt zum Zuschauer zu treten.
Die Grundlage für diesen Kontakt ist unsere Präsenz in der Figur. Aber was ist Präsenz?
Und was geschieht mit dem Spiel, wenn Gefühle wie Angst oder Leistungsdruck auftreten? Welchen Einfluss haben Gewohnheiten und Reaktionsmuster auf die Freiheit des Spiels und somit auf die Kreativität?

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Wenn unangenehme und ungewünschte Gefühle auftauchen flüchten wir oft in eine Maske.
Diese Maske ist jedoch leer.
Wir verlieren den Kontakt zu uns, zu unseren Mitspielern und zu unserem Zuschauer. Wir finden uns wieder in einem Spiel „als – ob“, dem die Kraft, die Freude und die Freiheit fehlt.
Üben wir uns jedoch darin, still zu werden, statt uns in den Aktionismus zu flüchten, und akzeptieren wir auch die ungewünschte Seite unserer Gefühle und Gewohnheiten, verbinden wir uns wieder mit der Wirklichkeit des Augenblicks. Wir werden wieder präsent in unserem Körper und berühren die Freiheit unseren kreativen Impulsen zu folgen, die der Verbundenheit mit dem Augenblick entspringen.

Der Workshop verbindet unter anderem Übungen aus der Theaterarbeit mit der Praxis der Achtsamkeit, um den kreativen, künstlerischen Prozess zu beleuchten. Die Übung der Achtsamkeit hilft uns zurückzukehren ins Hier und Jetzt, in die konkrete Wirklichkeit des Augenblicks. Dadurch bekommen wir die Möglichkeit, uns nicht mehr von unseren Gewohnheiten und Reaktionsmustern leiten zu lassen.

Der Workshop richtet sich an alle, die künstlerisch und kreativ arbeiten oder dies möchten.

Max. Teilnehmerzahl
15

 

„Sei still, spiele, und das Theater wird kommen.“
(Jacques Lecoq)